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Maach et jood, ELF

  • Autorenbild: balouelf
    balouelf
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Foto: Balou


Jetzt ist die ELF nach 5 Jahren also Geschichte. Zeit einmal zurück auf diese 5 Jahres Ära zurückzuschauen. Nun mag dem ein oder anderen das Wort „Ära“ hier etwas zu hoch gegriffen erscheinen. Ich finde es angemessen, denn meines Wissens wurde noch nie versucht eine internationale Sportliga über so viele Ländern hinweg aufzubauen und das in einer Sportart, die in Europa eine Randsportart ist. Wem das noch zu easy erscheint, der berücksichtige noch, dass man dieses Abenteuer mitten in einer weltweiten Pandemie startete, nicht mal wissen ob oder wann man wie viele Zuschauer zu einem Spiel einlassen darf.


Hater mögen sich jetzt, nach 5 Jahren, die Hände reiben und, in den verschiedenen Abwandlungen, davon faseln, dass sie es ja gleich gesagt und immer gewusst haben. Triumphiert wenn ihr wollt, aber ich sage, hier waren Visionäre am Werk, Pioniere, Abenteurer, die wussten wie was für ein hohes Risiko sie eingehen. Jeder hat ihnen, gefragt oder ungefragt, gesagt, dass es nicht funktionieren wird, das sie nicht einen Snap spielen werden, das sich dies niemand anschauen wird … ihr kennt die ganzen Vorbehalte. Diese Leute haben es trotzdem gewagt und Football in Europa und vor allem in Deutschland wach geküsst. Wenn wir ehrlich sind steckte Football speziell in Deutschland in einer Sackgasse. Kann mir irgendjemand eine bedeutende Innovation in Football Deutschland oder auch in Europa in den 25 Jahren vor der ELF nennen?


Die ELF hat uns Live-Übertragungen von europäischem Football im Free TV, Highlight-Spiele mit über 30.000 Zuschauern in großen Stadien, eine weltweite Präsenz auf Streaming Plattformen, den Videobeweis samt roter Flagge für die Coaches, virtuelle 1. Down Markierungen im Fernsehen und eine Bühne für europäische Talente die auch in den USA wahrgenommen wurde, beschert. Auch die Social Media Präsenz, Statistiken, eine Liga App hatte man in dieser Form im europäischen Football noch nicht gesehen und hat Spielern einen gewissen Bekanntheitsgrad verschafft. Zudem wage ich zu behaupten, ganz im Sinne von dem Spruch „Konkurrenz belebt das Geschäft“, dass der längst überfällige Wandel im AFVD noch länger hätte auf sich warten lassen, hätte es die ELF nicht gegeben.

 

Ich habe diese Zeit sehr genossen, mit live Football, europäischen Football in TV, tollen Events und interessanten Menschen denen ich in diesen Jahren begegnen durfte. Von daher danke ich allen Pionieren, angefangen bei Patrick Esume und Zejko Karajica, über all die Owner, Investoren, Coaches, Stuff-Member, Liga-Mitarbeiter und Spieler, die an das Projekt geglaubt haben und gezeigt haben, was alles möglich ist.

 


Wurden Fehler gemacht?

 

Natürlich

 

Hätten wir uns mehr Seriosität im finanziellen Bereich gewünscht?

 

Unbedingt

 

Fehlte es an Transparenz?

 

Unbestritten

 

 

 

Trotzdem schmälert dies nicht den Mut, die Erfahrungen und die Erfolge die man erreicht und ermöglichst hat.

 


Danke ELF

 


Rest in Peace, European League of Football!

 

 


 

 

 

Aber ist nur meine Meinung …

 

 

 

 

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